Datenschutzerklärung

Dogity ist ein Trainingstagebuch. Damit es das sein kann, speichert es, was du einträgst – und sonst nichts. Es gibt keine Werbung, keine Analyse-Dienste, kein Tracking und keinen Weiterverkauf von Daten. Diese Seite beschreibt im Einzelnen, was gespeichert wird, warum, wie lange und welche Rechte du hast.

1. Wer verantwortlich ist

Simon Rothmann
Hauptstr. 20/2
76307 Karlsbad
[email protected]

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die gesetzlichen Voraussetzungen dafür liegen bei einem privat betriebenen Dienst dieser Größe nicht vor.

2. Welche Daten gespeichert werden

Alles hier Genannte entsteht dadurch, dass du es einträgst oder die App benutzt:

Konto

  • Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse
  • Passwort – niemals im Klartext, sondern nur als nicht rückrechenbarer Hash
  • optional eine Adresse zu einem Profilbild im Netz
  • Zeitpunkt der Registrierung, Rolle (Mitglied, Trainer:in, Admin)

Hunde

  • Name, Rasse, Geburtstag, Geschlecht, Notizen und – wenn du eines hochlädst – ein Foto
  • Trainingspausen des Hundes, wenn du sie einträgst: der Grund (verletzt, krank oder – bei Hündinnen – läufig), Beginn und Ende oder „bis auf Weiteres“, eine kurze Notiz und wer die Pause eingetragen hat
  • Gesundheitseinträge des Hundes, wenn du sie einträgst: Impfungen, Entwurmung, Parasitenschutz, Tierarzttermine und Sonstiges mit Titel (etwa „Tollwut“), Datum, bei Terminen die Uhrzeit, „gültig bis“ bzw. „nächste fällig“, einer kurzen Notiz und wer den Eintrag angelegt hat. Das sind Angaben über das Tier und keine Gesundheitsdaten von Menschen im Sinne des Art. 9 DSGVO; sie sind trotzdem nur für dich und die Mitbesitzer:innen sichtbar (Abschnitt 8). Ein Foto des Impfpasses gibt es nicht – Dogity speichert keine Dateien dazu

Training

  • Datum, Uhrzeit und Dauer der Einheit
  • Ort als Name und – wenn du ihn übernimmst – als Koordinaten
  • Wetterdaten zu Ort und Zeitpunkt der Einheit
  • geübte Übungen mit deiner Bewertung, Erfolg und Notizen
  • Rückmeldungen deiner Trainer:innen zu einzelnen Übungen
  • deine Antwort auf eine Trainer-Rückmeldung: Danke, Verstanden oder eine kurze Rückfrage
  • Prüfungsergebnisse (Datum, Punkte, Notiz), wenn du ein Ziel abschließt

Fährten und Trails (Standortdaten)

  • die aufgezeichnete Fährte als Folge einzelner GPS-Punkte mit Zeitstempel und Genauigkeit
  • der Weg des Hundes beim Ablaufen, ebenso als Punktfolge
  • daraus errechnete Auswertungen: Abweichung, gefundene Gegenstände, Stockungen
  • beim Mantrailing: die Laufspur der Versteckperson, aufgezeichnet mit dem Gerät, das sie trägt, und in deinem Konto gespeichert – also die Standortdaten einer weiteren Person
  • beim Mantrailing außerdem Angaben zum Trail (Trailalter, doppelblind, Negativ-Trail, Geruchsartikel als kurzer Text) und je Suche, ob die Person gefunden wurde und wie der Hund sie angezeigt hat

Verein und Gruppen

  • Mitgliedschaften, Beitrittsanfragen und Einladungen in einen Verein samt Status und der Angabe, ob die Anfrage über den Einladungslink oder QR-Code des Vereins kam; bei einer offenen Einladung die E-Mail-Adresse, die der Verein dafür eingegeben hat
  • Rollen im Verein (Training, Ausbildungswart:in, Mitgliederverwaltung, Vorstand, Verwaltung), Gruppenzugehörigkeit und die Zuordnung zwischen Trainer:in und Hund
  • geplante Gruppentrainings, an denen du teilnimmst oder die du leitest
  • deine Zu- oder Absage zu einem Gruppentermin samt Zeitpunkt der Antwort

Prüfungen des Vereins

  • Meldungen zu Prüfungstagen deines Vereins: Name, dein Hund (Name, Rasse, Alter), Ordnung, Startreihenfolge und – nach der Prüfung – das Ergebnis mit Punkten und kurzer Bemerkung; ausführlich in Abschnitt 10

Anmeldung zu einer Gruppe (ohne Konto)

  • Angaben, die jemand im Anmeldeformular einer Gruppe einträgt, und die Haken der Trainer:innen dazu – ausführlich in Abschnitt 9

Sonstiges

  • dein Lernfortschritt im Sachkunde-Fragentrainer und die Ergebnisse deiner Übungsprüfungen
  • Benachrichtigungen innerhalb der App
  • deine Einstellungen: Sprache, Land, Schriftgröße, ausgeblendete Bereiche, gewählte Sportarten, ob wichtige Benachrichtigungen auch per E-Mail kommen und welche Erinnerungen du bekommst (bei Trainer:innen mit gewählten Wochentagen und Uhrzeit)
  • welche Erinnerungen dir schon geschickt wurden (Art, Termin bzw. Fährte oder Tag, Zeitpunkt) – nur als Merkzettel, damit eine Erinnerung nicht zweimal kommt; ausführlich in Abschnitt 7
  • Geräte, auf denen du Push-Benachrichtigungen eingeschaltet hast: die Adresse des Geräts beim Push-Dienst seines Herstellers, die Schlüssel des Geräts zur Verschlüsselung, eine Kurzbezeichnung wie „iPhone (Safari)“ sowie Zeitpunkt der Anmeldung und der letzten Zustellung – ausführlich in Abschnitt 7

3. Standortdaten – der empfindlichste Teil

Beim Aufzeichnen einer Fährte liest die App den Standort deines Geräts aus. Das ergibt eine metergenaue Spur davon, wo du wann unterwegs warst – die persönlichste Angabe, die Dogity speichert. Deshalb gilt:

  • Die Aufzeichnung läuft nur, wenn du sie selbst startest, und nur so lange, wie sie sichtbar läuft.
  • Dein Browser fragt dich vorher um Erlaubnis; du kannst sie jederzeit widerrufen.
  • Die Punkte bleiben auf dem Server von Dogity. Sie gehen an keinen Kartendienst und an keinen Dritten.
  • Die Fährte sehen nur du, Mitbesitzer:innen des Hundes und Trainer:innen, denen der Hund zugeordnet ist.
  • Löschst du die Fährte oder dein Konto, verschwinden die Punkte mit.
  • Teilst du eine Fährte als Bild, entsteht es auf deinem Gerät – ohne Karte, ohne Koordinaten und ohne Uhrzeiten – und Dogity überträgt dabei nichts; wohin du das Bild weitergibst, entscheidest du.

Beim Mantrailing gilt dasselbe für den Trail: Die Laufspur der Versteckperson entsteht mit dem Gerät, das sie trägt, und wird im Konto der Person gespeichert, die aufzeichnet – es sind also Standortdaten einer weiteren Person, die kein Konto haben muss. Sprich vorher mit ihr ab, dass ihr Weg aufgezeichnet wird. Die Spur ist für dieselben Personen sichtbar wie jede Fährte und verschwindet mit ihr. Die Angaben zum Trail (Alter, doppelblind, Negativ-Trail, Geruchsartikel, Fund und Anzeigeverhalten) beschreiben das Training und sind keine besonders geschützten Daten.

Beim Eintragen eines Trainingsorts kannst du den aktuellen Standort übernehmen. Das ist ein einzelner Punkt, keine Aufzeichnung – und freiwillig, du kannst den Ort auch von Hand eintippen.

4. Auf welcher Rechtsgrundlage

  • Konto, Hunde, Trainings, Fährten, Verein und Einstellungen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – ohne diese Daten gibt es die Funktion nicht, für die du dich angemeldet hast.
  • Laufspur der Versteckperson beim Mantrailing: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – mit der Versteckperson besteht kein Vertrag. Das berechtigte Interesse ist, dass die Person, die aufzeichnet, ihr Training dokumentieren kann; der Eingriff ist gering, weil die Versteckperson den Weg freiwillig geht und vorher davon weiß. Sie kann der Speicherung widersprechen; die Spur wird dann gelöscht.
  • Anmeldung zu einer Gruppe über ein Anmeldeformular (ohne Konto): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – siehe Abschnitt 9.
  • Prüfungen des Vereins: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Meldung und Ergebnis, lit. f für die Prüfungsreife – siehe Abschnitt 10.
  • E-Mails (Willkommen, Passwort zurücksetzen, Einladungen und Entscheidungen über Beitrittsanfragen): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – sie gehören zu Konto und Vereinsfunktionen. Ob du die Mails zu Einladungen und Entscheidungen bekommst, wählst du schon bei der Registrierung (vorausgewählt); abbestellen kannst du sie jederzeit über den Link in der Mail, ohne Anmeldung, oder unter Profil → Funktionen.
  • Push-Benachrichtigungen: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG – sie beginnen erst, wenn du sie auf einem Gerät selbst einschaltest und der Browser oder das Betriebssystem dich um Erlaubnis gefragt hat. Du kannst sie jederzeit in der App ausschalten oder die Erlaubnis im Gerät zurücknehmen.
  • Erinnerungen (Termin am Vortag, Fährte noch nicht abgelaufen, Gesundheit des Hundes, offene Rückmeldungen): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – sie gehören zu den Funktionen, die du nutzt; du kannst jede einzeln unter Profil → Funktionen abschalten. Kommen sie als Push, gilt zusätzlich die Einwilligung zu Push von oben.
  • Schutz vor Missbrauch, Fehlersuche und Sicherheit des Betriebs: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Mein berechtigtes Interesse ist, dass der Dienst erreichbar bleibt und Konten nicht übernommen werden.
  • Das Auslesen deines Standorts erlaubst du im Browser ausdrücklich und kannst die Erlaubnis jederzeit zurücknehmen.

5. Speicherung auf deinem Gerät – warum es kein Cookie-Banner gibt

Dogity selbst setzt keine Cookies. Die App legt einige Werte im lokalen Speicher deines Browsers ab, und zwar nur diese:

  • dein Anmelde-Token und der zugehörige Erneuerungs-Token – ohne sie wärst du bei jedem Seitenwechsel abgemeldet
  • dein Name, deine E-Mail-Adresse und deine Rolle, damit die App sie beim Start nicht erst nachladen muss
  • die zuletzt gewählte Kartenart, die Schriftgröße und welchen Neuerungs-Hinweis du schon gesehen hast
  • wenn du ohne Konto die Sprache wählst (Deutsch oder English): diese Wahl, damit sie beim nächsten Besuch erhalten bleibt – eine reine Komforteinstellung, die nicht an den Server gesendet wird
  • wenn du Push-Benachrichtigungen eingeschaltet hast: die Adresse deines Geräts beim Push-Dienst, damit das Abmelden sie wieder lösen kann
  • zuletzt geladene Hunde, Trainings, Ziele, Statistik und Hundebilder als Zwischenspeicher, damit die App schnell startet und auch ohne Verbindung etwas zeigt – beim Abmelden und beim Anmelden einer anderen Person wird er gelöscht; dafür merkt sich die App die interne Kennung der zuletzt angemeldeten Person
  • noch nicht abgeschickte Einträge, solange du offline bist – sie gehen an den Server, sobald wieder Verbindung besteht, und zwar nur mit deiner eigenen Anmeldung; meldest du dich vorher ab, bleiben sie bis zu deiner nächsten Anmeldung auf dem Gerät
  • das Kürzel einer Prüfungsordnung, wenn du dich über deren öffentliche Seite registriert hast – nur bis du dein erstes Ziel angelegt hast; es wählt dort die Prüfung vor, mehr nicht
  • eine laufende GPS-Aufzeichnung samt Standorten, damit sie ein Neuladen oder Absturz der App übersteht – sie wird gelöscht, sobald sie gespeichert oder verworfen ist
  • eine laufende Sachkunde-Übungsprüfung (die gezogenen Fragen und deine bisherigen Antworten) im Speicher des Browser-Tabs, damit sie ein Neuladen übersteht – sie wird gelöscht, sobald du abgegeben oder abgebrochen hast, und verschwindet spätestens mit dem Schließen des Tabs

Das alles dient ausschließlich dem Betrieb der App, die du selbst aufgerufen hast, und ist damit nach § 25 Abs. 2 TDDDG ohne Einwilligung zulässig. Nichts davon verlässt dein Gerät in Richtung Dritter, nichts davon dient der Messung deines Verhaltens. Deshalb gibt es hier auch nichts zuzustimmen oder abzulehnen – ein Banner wäre eine Frage ohne Gegenstand. Abmelden entfernt Anmeldung, Zwischenspeicher und laufende Aufzeichnungen; noch nicht abgeschickte Einträge, Kartenart, Schriftgröße, Neuerungs-Hinweis und Sprachwahl bleiben. Das Löschen der Browserdaten entfernt alles.

Anders ist es beim vorgeschalteten Schutzdienst Cloudflare (siehe Abschnitt 6): Um automatisierte Angriffe von Menschen zu unterscheiden, kann er ein kleines Prüfskript in die Seite einfügen und ein kurzlebiges Sicherheits-Cookie setzen. Beides dient allein dem Schutz des Dienstes und ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ebenfalls ohne Einwilligung zulässig.

6. Server, Logdateien und Sicherungen

Dogity läuft auf einem gemieteten Server bei Contabo GmbH, München. Standort der Server: Deutschland. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; er verarbeitet die Daten ausschließlich weisungsgebunden für den Betrieb.

Vor dem Server steht Cloudflare, Inc. als Schutz- und Vermittlungsdienst. Jede Anfrage an Dogity läuft zuerst durch das Netz von Cloudflare: Dort wird die verschlüsselte Verbindung zu deinem Gerät aufgebaut, Angriffe und massenhafte automatisierte Zugriffe werden abgewehrt, und die Anfrage geht verschlüsselt weiter an den Server. Cloudflare verarbeitet dabei deine IP-Adresse und die übrigen Verbindungsdaten; weil die Verschlüsselung dort endet und neu aufgebaut wird, laufen auch die Inhalte der Anfragen durch dieses Netz. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – mein berechtigtes Interesse ist ein Dienst, der erreichbar bleibt und Angriffe abhält. Mit Cloudflare besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Cloudflare hat seinen Sitz in den USA. Bearbeitet werden Anfragen in der Regel in einem Rechenzentrum in deiner Nähe; eine Verarbeitung in den USA lässt sich aber nicht ausschließen. Cloudflare ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das die EU-Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau festgestellt hat (Art. 45 DSGVO). Außerdem kann Cloudflare deinen Browser bitten, fehlgeschlagene Verbindungen direkt an Cloudflare zu melden (Network Error Logging), und E-Mail-Adressen auf der Seite in eine verschlüsselte Form bringen, die erst dein Browser wieder lesbar macht – als Schutz vor Adresssammlern.

Beim Aufruf der Seite fallen technisch notwendige Verbindungsdaten an – IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung. Sie dienen dem Betrieb und der Abwehr von Angriffen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und werden nicht mit deinem Konto zusammengeführt oder zu Auswertungen verwendet. Um das massenhafte Ausprobieren von Passwörtern zu begrenzen, zählt der Server außerdem kurzzeitig Anmeldeversuche je IP-Adresse.

Von der Datenbank wird täglich eine Sicherung erstellt. Sie wird verschlüsselt, bevor sie den Server verlässt – und zwar so, dass auf dem Server nur der Schlüssel zum Verschlüsseln liegt, nicht der zum Öffnen. Wer sich Zugang zum Server verschafft, kann die Sicherungen deshalb nicht lesen. Abgelegt werden sie auf dem Server selbst und zusätzlich bei Cloudflare, Inc. in einem Speicher, der fest auf die Europäische Union festgelegt ist. Auch mit diesem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Aufbewahrt wird gestaffelt: 14 Tage auf dem Server, ausgelagert 14 Tage für die täglichen Stände, 70 Tage für die wöchentlichen und 400 Tage für die monatlichen. Löschst du etwas, ist es sofort aus der laufenden App verschwunden; aus den Sicherungen fällt es mit dem jeweiligen Stand heraus, im äußersten Fall also nach gut dreizehn Monaten. Sicherungen werden ausschließlich zur Wiederherstellung nach einem Ausfall verwendet.

7. Dienste Dritter

Dogity bindet keine Analyse-, Werbe- oder Social-Media-Dienste ein. Diese Stellen sind beteiligt:

Karte (in deinem Browser)

Dein Gerät zeichnet die Karte selbst, aus Kartendaten, die es direkt bei der OpenStreetMap Foundation (Vereinigtes Königreich) abruft. Dabei erfährt diese technisch bedingt deine IP-Adresse und den gezeigten Kartenausschnitt. Schriften und Symbole der Karte liefert Dogity selbst aus; dafür geht nichts an Dritte. Schaltest du auf das Luftbild um, kommen die Bildkacheln von Esri; dabei werden Daten in die USA übertragen. Das Luftbild wird nur geladen, wenn du es selbst auswählst – die Karte startet immer mit OpenStreetMap.

Ortssuche und Wetter (vom Server, nicht von deinem Gerät)

Suchst du einen Trainingsort, fragt der Server von Dogity den Dienst Photon (komoot GmbH, Berlin). Für die Temperatur beim Fährtenlegen und -suchen fragt er Open-Meteo. In beiden Fällen geht nur die Anfrage selbst hinaus – Suchbegriff beziehungsweise Koordinaten und Zeitpunkt. Deine IP-Adresse und dein Name werden nicht übermittelt; die Dienste sehen nur den Server von Dogity.

E-Mails

Sobald der E-Mail-Versand eingerichtet ist, verschickt Dogity E-Mails nur in diesen Fällen: eine Willkommensmail nach der Registrierung, der Link zum Zurücksetzen deines Passworts auf Anfrage, und – wenn du es nicht abgeschaltet hast – Einladungen (in einen Verein, in eine Gruppe, als Trainer:in einer Gruppe, zum Mitbesitz eines Hundes) und Entscheidungen über Beitrittsanfragen. Alles andere erscheint nur in der App oder als Push. Bei der Registrierung wählst du, ob du diese Mails bekommst (das Häkchen ist vorausgewählt). Die Sprache, die du dabei eingestellt hast (Deutsch oder English), merkt sich Dogity: Mails und Push-Mitteilungen kommen in dieser Sprache, bis du sie im Profil änderst. Die Willkommensmail und jede dieser Mails enthalten einen Link zum Abmelden, der ohne Anmeldung wirkt; er enthält nur eine signierte Kennung deines Kontos, keine Angaben im Klartext. Die Mail zum Zurücksetzen des Passworts hat keinen solchen Link, weil du sie selbst angefordert hast. Versendet wird von einem eigenen Mailserver auf dem Server von Dogity bei Contabo GmbH, München – ohne Versanddienst, ohne weiteren Dienstleister. Er gibt die Mail direkt an deinen E-Mail-Anbieter weiter, verschlüsselt, sofern dieser das unterstützt, und behält sie nur, bis sie angenommen ist – ist dein Anbieter nicht erreichbar, höchstens zwei Tage. In seinem Protokoll stehen Empfängeradresse, Zeitpunkt und ob die Zustellung geklappt hat, nicht der Inhalt; es ist in der Größe begrenzt und wird laufend überschrieben.

Schreibst du an [email protected], nimmt Cloudflare, Inc. die Mail an (Email Routing, siehe Abschnitt 6) und leitet sie an mein persönliches Postfach weiter, ohne sie selbst zu speichern. Deine Nachricht und deine Adresse nutze ich nur, um dir zu antworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, geht es um dein Konto, lit. b), und lösche sie, wenn die Sache erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht besteht.

Erinnerungen (vom Server)

Dogity schickt vier Arten von Erinnerungen von sich aus, als Meldung in der Glocke und – wo du Push eingeschaltet hast – als Push: am Vortag an einen Gruppentermin (wenn du Mitglied der Gruppe bist und nicht abgesagt hast), an eine gelegte Fährte, die noch nicht abgelaufen wurde (etwa drei Stunden nach dem Legen, solange der Ablauf noch möglich ist und dein Hund nicht in einer Trainingspause ist), an die Gesundheit deines Hundes (14 Tage vor Ablauf einer eingetragenen Frist wie einer Impfung und am Tag selbst, an einen Tierarzttermin am Vortag ab 18 Uhr – an dich und die Mitbesitzer:innen), und – nur bei Trainer:innen – eine Zusammenfassung, wie viele Trainings auf eine Rückmeldung warten. Jede davon schaltest du einzeln unter Profil → Funktionen ab; bei der Zusammenfassung wählen Trainer:innen außerdem Wochentage und Uhrzeit. Erinnerungen kommen nur zwischen 8 und 22 Uhr deutscher Zeit und nie per E-Mail. Damit eine Erinnerung nicht doppelt kommt, merkt sich der Server, welche er dir schon geschickt hat: Art, Termin bzw. Fährte oder Tag und Zeitpunkt, ohne den Text. Diese Merkzettel werden nach 60 Tagen gelöscht, spätestens mit deinem Konto. Ein Dritter erfährt dabei nichts, außer dem Push-Dienst, was für Push ohnehin gilt (siehe unten).

Push-Dienste der Gerätehersteller (vom Server)

Schaltest du Push-Benachrichtigungen ein, schickt der Server die Nachricht an den Push-Dienst, den dein Browser oder dein Gerät dafür vorgibt: Apple (Safari, auf dem iPhone nur für Dogity auf dem Home-Bildschirm), Google (Chrome, Android und andere), Mozilla (Firefox) oder Microsoft (Edge unter Windows). Dieser Dienst erfährt die Adresse deines Geräts, Zeitpunkt und Größe der Nachricht – den Inhalt dagegen nicht: Er ist Ende-zu-Ende verschlüsselt (RFC 8291), nur dein Gerät kann ihn lesen. Je nach Anbieter kann die Verarbeitung auch in den USA stattfinden. Die Dienste sind eigene Verantwortliche; sie bekommen nur, was für die Zustellung nötig ist.

Ko-fi

Die Seite verweist auf eine Spendenseite bei Ko-fi. Das ist ein gewöhnlicher Verweis, kein eingebettetes Fenster und kein Skript: Es geht nichts an Ko-fi, solange du nicht selbst darauf tippst. Was dort passiert, richtet sich nach den Bestimmungen von Ko-fi.

8. Wer deine Daten sonst sieht

Innerhalb von Dogity sehen andere Menschen nur, was die Zusammenarbeit erfordert:

  • Mitbesitzer:innen eines Hundes sehen dessen Tagebuch vollständig. Mitbesitzer:in wird nur, wer eine Einladung annimmt. Bis dahin sieht die einladende Person nur die E-Mail-Adresse, die sie selbst eingegeben hat, und die eingeladene Person nur den Namen des Hundes und wer einlädt. Den eigenen Mitbesitz kannst du jederzeit beenden.
  • Trainer:innen einer Gruppe, der du selbst beigetreten bist oder deren Einladung du angenommen hast, können deine Hunde betreuen. Sie sehen dann deren Trainings, Ziele und Fährten und können Rückmeldung geben. Du wirst benachrichtigt, sobald jemand einen deiner Hunde betreut; verlässt du die Gruppe, endet die Betreuung. Du kannst sie auch jederzeit selbst beenden: Unter „Verwalten“ beim Hund siehst du, welche Trainer:innen Einblick haben, und beendest die Betreuung dort mit einem Tipp. Die Trainer:in wird benachrichtigt und sieht den Hund danach nicht mehr.
  • Zusagen zu Gruppenterminen: Die Trainer:innen der Gruppe, Ausbildungswart:in und Verwaltung des Vereins sowie die dem Termin zugeordneten Trainer:innen sehen mit Namen, wer zu- oder abgesagt hat. Die anderen Mitglieder deiner Gruppe sehen nur Zahlen, etwa „5 Zusagen“. Sagst du ab, bekommen die Trainer:innen des Termins eine Benachrichtigung mit deinem Vornamen.
  • Trainingspausen deines Hundes sehen du und die Mitbesitzer:innen mit Grund, Zeitraum und Notiz. Trainer:innen, die den Hund betreuen, sehen nur, dass er pausiert und bis wann – nicht den Grund und nicht die Notiz. Der Trainingsplan, den sie sehen, hält in dieser Zeit an; deshalb sehen sie darin auch die Zeiträume früherer Pausen, die in den Plan fallen, aber nie den Verlauf mit Gründen. Alle anderen sehen nichts davon. Das stellt der Server sicher, nicht nur die Anzeige.
  • Gesundheitseinträge deines Hundes (Impfungen, Entwurmung, Parasitenschutz, Tierarzttermine) sehen nur du und die Mitbesitzer:innen. Trainer:innen, die den Hund betreuen, sehen nichts davon – auch nicht, dass es solche Einträge gibt. Alle anderen sehen ebenfalls nichts. Das stellt der Server sicher, nicht nur die Anzeige.
  • Deine Antwort auf das Feedback einer Trainer:in (Danke, Verstanden, Rückfrage) sehen die Trainer:in, die es gegeben hat, und die Besitzer:innen des Hundes; sie löst bei der Trainer:in eine Benachrichtigung aus. Schreibt die Trainer:in neues Feedback, wird deine Antwort zurückgesetzt.
  • Im Verein sehen die Rollen unterschiedlich viel, nie jedoch dein Trainingstagebuch: Trainer:innen sehen ihre Gruppen und deren Mitglieder. Ausbildungswart:in und Verwaltung sehen alle Gruppen des Vereins und die Meldelisten der Prüfungstage (Abschnitt 10). Die Mitgliederverwaltung und die Verwaltung sehen die Mitgliederliste mit Name und E-Mail-Adresse, die Beitrittsanfragen – darunter, ob sie über den Einladungslink des Vereins kamen – und die Einladungen. Der Vorstand und die Verwaltung sehen Name, Gruppenzugehörigkeit, Rollen und Mitglied-seit-Datum der Mitglieder sowie zusammengefasste Zahlen des Vereins (Mitglieder, Gruppen, Termine, Zusagen und Prüfungen als Summen) – keine Trainingstagebücher und keine E-Mail-Adressen.
  • Der Betreiber sieht in der Verwaltung zusammengezählte Kennzahlen, etwa wie viele der Konten der letzten 30 Tage einen Hund angelegt haben. Das sind Zahlen, keine Personen; dafür wird nichts im Browser gemessen.
  • Wer dich in einen Verein, in eine Gruppe, als Trainer:in einer Gruppe oder als Mitbesitzer:in eines Hundes einlädt, sieht bis zu deiner Zusage nur die E-Mail-Adresse, die dabei eingegeben wurde – nicht deinen Namen. Lehnst du ab, bleibt es dabei.
  • Der Betreiber kann aus technischen Gründen auf die Datenbank zugreifen, tut das aber nur zur Fehlersuche und zum Betrieb.

Eine Weitergabe an Dritte zu Werbe- oder Auswertungszwecken findet nicht statt. Ein Verkauf ebenso wenig. Herausgabe an Behörden nur, soweit ich gesetzlich dazu verpflichtet bin.

9. Anmeldung zu einer Gruppe über ein Anmeldeformular

Gruppen eines Vereins – etwa eine Welpengruppe – können ein Anmeldeformular mit Link und QR-Code anbieten. Wer sich darüber anmeldet, braucht kein Dogity-Konto und wird auch keines. Für diese Anmeldungen gilt:

Welche Daten gespeichert werden

  • Vor- und Nachname, Rufname und Rasse des Hundes, Wurftag und Telefonnummer – das, was du im Formular einträgst
  • der Zeitpunkt der Anmeldung
  • was die Trainer:innen dazu festhalten: an welchen Tagen du mit deinem Hund da warst, ob bezahlt ist, und – wenn sie eine anlegen – eine Notiz
  • bei Anmeldungen, die ein Verein aus einem früheren Formular übernommen hat, der Zeitstempel von damals

Wozu

Allein zur Organisation der Gruppe durch den Verein: damit die Trainer:innen wissen, wer angemeldet ist, dich bei Bedarf anrufen können, die Teilnahme festhalten und sehen, wer schon bezahlt hat. Zu anderen Zwecken werden die Angaben nicht verwendet, nicht weitergegeben und nicht verkauft.

Wer sie sieht

Die Trainer:innen der Gruppe sowie Ausbildungswart:in und Verwaltung des Vereins, zu dem die Gruppe gehört – sonst niemand. Auch andere Mitglieder der Gruppe, andere Angemeldete und Besucher:innen der Seite sehen die Angaben nicht. Wer das Formular öffnet, sieht nur den Namen des Vereins und der Gruppe. Bei einer neuen Anmeldung erhalten die Trainer:innen der Gruppe eine Benachrichtigung in der App, in der Rufname und Rasse des Hundes stehen.

Rechtsgrundlage

Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Die Angaben sind nötig, um deine Anmeldung zur Gruppe umzusetzen. Das Häkchen im Formular macht das sichtbar; ohne die Angaben ist eine Anmeldung nicht möglich.

Löschung

  • Die Trainer:innen können eine Anmeldung jederzeit löschen. Dabei verschwinden auch die Anwesenheitshaken, endgültig.
  • Anmeldungen, an denen seit zwölf Monaten nichts mehr passiert ist – keine Anwesenheit, keine Änderung, nichts, das als bezahlt gesetzt wurde –, werden automatisch endgültig gelöscht. Geprüft wird täglich.
  • Wird die Gruppe aufgelöst, werden ihre Anmeldungen mit gelöscht.
  • Bis eine Löschung auch aus den Datenbanksicherungen verschwindet, dauert es so lange wie in Abschnitt 6 beschrieben.

Auskunft, Berichtigung oder Löschung kannst du beim Verein verlangen, bei dem du dich angemeldet hast, oder per Nachricht an [email protected]. Die übrigen Rechte aus Abschnitt 12 gelten für dich genauso.

10. Prüfungen des Vereins

Vereine können Prüfungstage planen. Die Prüfungsleitung des Vereins – Ausbildungswart:in und Verwaltung – trägt dafür die teilnehmenden Teams selbst ein; Mitglieder melden sich nicht in der App. Ein Team ist entweder ein Mitglied des Vereins mit einem seiner Hunde oder ein Gast ohne Dogity-Konto.

Welche Daten gespeichert werden

  • der Prüfungstag: Datum, Uhrzeit, Ort, Name der Richter:in, Meldeschluss und eine Bemerkung
  • bei einem Mitglied-Team: der Name des Mitglieds, sein Hund (Name, Rasse, Alter), die Prüfungsordnung und die Startreihenfolge
  • bei einem Gast-Team: Name von Hundeführer:in und Hund und – wenn die Prüfungsleitung sie einträgt – Verein und Rasse. Diese Angaben stammen von der Prüfungsleitung, nicht von den Gästen selbst, und stehen nur in dieser Prüfung
  • das Ergebnis je Team: bestanden, nicht bestanden oder nicht angetreten, die Punkte, wenn die Ordnung welche hat, eine kurze Bemerkung, wer es eingetragen hat und wann
  • die Prüfungsreife: Hat ein gemeldeter Hund ein laufendes Ziel zur selben Prüfungsordnung, sieht die Prüfungsleitung die Ampel, die Zählung (sicher, wackelig, offen) und die Liste der Übungen, die noch offen oder wackelig sind. Das Trainingstagebuch, Notizen, Bewertungen, Trainingspausen und der Stand im Sachkunde-Fragentrainer sind dabei nie zu sehen

Wozu

Allein zur Durchführung von Prüfungen durch den Verein: Meldeliste, Starterliste, Ergebnisse.

Wer sie sieht

Die Meldeliste samt Prüfungsreife und Ergebnissen sehen Ausbildungswart:in und Verwaltung des Vereins – sonst niemand. Training und Vorstand sehen nur, dass es den nächsten Prüfungstag gibt: Datum, Ort und Ordnungen, keine Teams. Für die Auswahl beim Eintragen sieht die Prüfungsleitung die Namen der Vereinsmitglieder und deren Hunde (Name, Rasse, Alter) – nur im eigenen Verein und nur von Mitgliedern, deren Mitgliedschaft freigegeben ist oder die eine Rolle im Verein haben. Die Vereinsübersicht für Vorstand und Verwaltung enthält je Monat nur Summen (Prüfungen, Teams, bestanden), keine Namen.

Information der Betroffenen

Weil das Mitglied nichts selbst bestätigt, erfährt es auf anderem Weg davon: Die Besitzer:innen des Hundes bekommen eine Benachrichtigung (in der App und, wenn eingeschaltet, als Push), wenn der Hund gemeldet wird, wenn die Meldung zurückgenommen oder die Prüfung abgesagt wird und wenn ein Ergebnis eingetragen ist. Auf der Hundeseite steht „Gemeldet“, solange die Prüfung ansteht. Ein bestandenes Ergebnis steht sofort als Leistung beim Hund; sie gehört dann der Familie, die sie wie jede Leistung ändern oder löschen kann. Wer mit der Meldung nicht einverstanden ist, wendet sich an den Verein; die Prüfungsleitung kann das Team austragen.

Rechtsgrundlage

  • Meldung und Ergebnis: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – die Teilnahme an der Prüfung gehört zur Mitgliedschaft im Verein bzw., bei Gästen, zu ihrer Anmeldung zur Prüfung beim Verein.
  • Prüfungsreife: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse des Vereins ist, dass die Prüfungsleitung einschätzen kann, ob ein gemeldetes Team vorbereitet ist. Der Eingriff ist gering: Es werden nur Ampel und offene Übungen gezeigt, nie das Tagebuch, und du wirst bei der Meldung benachrichtigt. Du kannst widersprechen (Art. 21); die Prüfungsleitung trägt das Team dann aus, und die Prüfungsreife ist nicht mehr zu sehen.

Löschung

  • Die Angaben zu Gästen verschwinden endgültig, wenn die Prüfungsleitung das Team austrägt oder die Prüfung löscht.
  • Verlässt ein Mitglied den Verein, oder wird sein Hund oder sein Konto gelöscht, wird das Team von seiner Person gelöst: Name und Hund sind dann nicht mehr zu sehen, in der Liste steht „Ehemaliges Mitglied“. Das Ergebnis bleibt ohne Personenbezug für die Zahlen des Vereins.
  • Unter Profil → „Daten & Konto“ enthält „Meine Daten herunterladen“ deine Meldungen (Verein, Datum, Ordnung, Hund, Ergebnis). Die Angaben zu Gästen enthält sie nicht, denn sie gehören den Gästen.

11. Wie lange gespeichert wird

  • Kontodaten und alles, was daran hängt: bis du das Konto löschst.
  • Einzelne Einträge – Trainings, Fährten, Hunde, Trainingspausen, Gesundheitseinträge: bis du sie löschst.
  • Anmeldungen zu einer Gruppe ohne Konto (Abschnitt 9): bis die Trainer:innen sie löschen, spätestens zwölf Monate nach der letzten Anwesenheit, Änderung oder Anmeldung.
  • Prüfungstage des Vereins mit Meldelisten (Abschnitt 10): bis die Prüfungsleitung sie löscht; Gastdaten mit der Prüfung bzw. dem Team. Die Ergebnisse bleiben ohne Personenbezug für die Zahlen des Vereins.
  • Anmelde-Token auf dem Server: der kurzlebige nach einer Stunde, der Erneuerungs-Token spätestens nach 60 Tagen.
  • Geräte für Push-Benachrichtigungen: bis du Push dort ausschaltest, dich abmeldest oder dein Konto löschst; ein Gerät, das der Push-Dienst nicht mehr kennt, wird beim nächsten Versand entfernt.
  • Merkzettel „Erinnerung versendet“: 60 Tage, spätestens bis du dein Konto löschst.
  • Mails von Dogity: Der Mailserver behält sie nur, bis dein E-Mail-Anbieter sie angenommen hat, höchstens zwei Tage; sein Protokoll (Empfänger, Zeitpunkt, Zustellung) ist in der Größe begrenzt und wird laufend überschrieben (Abschnitt 7).
  • Mails an [email protected]: bis die Sache erledigt ist, sofern keine Aufbewahrungspflicht besteht.
  • Sicherungen der Datenbank: 14 Tage auf dem Server; ausgelagert 14 Tage (tägliche Stände), 70 Tage (wöchentliche) und 400 Tage (monatliche).

Löschst du dein Konto, werden dein Zugang, deine Hunde samt Trainingspausen und Gesundheitseinträgen, Trainings, Fährten, Ziele, Einstellungen, dein Lernfortschritt samt Ergebnissen der Übungsprüfungen, deine Zusagen zu Gruppenterminen, die Geräte für Push-Benachrichtigungen, die Merkzettel zu versendeten Erinnerungen und deine Vereins- und Gruppenzugehörigkeiten entfernt; in den Meldelisten der Prüfungen deines Vereins bleibt nur das Ergebnis ohne dich und deinen Hund. Hunde, die du dir mit jemandem teilst, bleiben bei der anderen Person – nur deine Verknüpfung damit verschwindet. Wo du als Trainer:in Inhalte für einen Verein angelegt hast, bleiben diese Inhalte dem Verein erhalten, die Angabe deiner Urheberschaft wird aber entfernt. Anmeldungen zu Gruppen, die du als Trainer:in verwaltet hast, gehören dem Verein und bleiben bestehen; nur der Hinweis, dass du „bezahlt“ gesetzt oder jemanden abgehakt hast, wird entfernt.

12. Deine Rechte

Nach der DSGVO stehen dir zu:

  • Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten (Art. 15)
  • Berichtigung falscher Daten (Art. 16)
  • Löschung (Art. 17)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18)
  • Herausgabe deiner Daten in einem übertragbaren Format (Art. 20)
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen (Art. 21)

Für Auskunft und Löschung musst du niemandem schreiben: Unter Profil → „Daten & Konto“ findest du „Meine Daten herunterladen“ – das liefert dir alles Gespeicherte als Datei – und „Konto löschen“, das dein Konto samt Daten sofort entfernt.

Für alles Übrige genügt eine Nachricht an [email protected].

Unabhängig davon kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Für mich zuständig ist:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart

13. Sicherheit

Die Verbindung ist durchgehend mit TLS verschlüsselt, auch zwischen Cloudflare und dem Server. Passwörter werden nur als Hash gespeichert. Anmeldungen laufen über kurzlebige Token, die sich serverseitig widerrufen lassen; wird ein bereits verbrauchter Token erneut vorgelegt, werden alle Sitzungen des Kontos beendet, und wer sein Passwort ändert oder zurücksetzt, meldet damit alle anderen Geräte ab. Nach fünf falschen Passwörtern in Folge wird das Konto für einige Minuten gesperrt. Der Browser darf Inhalte nur aus festgelegten Quellen laden (Content-Security-Policy), und Anmeldeversuche sind je IP-Adresse begrenzt.

14. Automatisierte Entscheidungen

Eine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung findet nicht statt. Dogity erstellt allerdings aus deinen eigenen Bewertungen einen Trainingsvorschlag: Übungen, die du schwächer bewertest, plant es häufiger ein. Das ist ein Vorschlag, den du jederzeit ändern oder ignorieren kannst.

15. Kinder und Jugendliche

Dogity richtet sich an Erwachsene. Wer jünger als 16 Jahre ist, sollte ein Konto nur mit Zustimmung der Eltern anlegen. Erfahre ich, dass ein Konto ohne diese Zustimmung besteht, lösche ich es.

16. Änderungen

Kommt eine Funktion dazu, die Daten anders verarbeitet, ändert sich dieser Text mit. Über nennenswerte Änderungen informiert die Seite Neuerungen.

Stand: 2026-11-01